Login

 



Anmeldetermine

8. - 17. Febr.,
jew. 8 - 13 Uhr u.
14.30 - 17 Uhr

 

Sa., 11. Febr.,
9 - 12 Uhr









Wir sind bestens vernetzt!

      

 

Erstspender dringend gesucht

Deutsches Rotes Kreuz besucht vermehrt Gymnasien und Berufskollegs - Caroline Kemper erlebte gestern ihre erste Blutspende im Gymnasium Warstein

Jeden Tag sind die Helfer vom Blutspendedienst West unterwegs, um in Gemeinden und Städten Blutkonserven zu sammeln. Rund Tausend dieser Konserven werden in der Region benötigt, um Menschen in Not zu helfen und um Leben zu retten. Leider wird in der Regel nicht so viel Blut gespendet, wie benötigt wird, um allen zu helfen.

 

Deshalb gibt es einmal im Jahr auch im Warsteiner Gymnasium eine Aktion, bei der die Schüler während der Unterrichtszeit ihr Blut spenden können. „Wir wollen in Gymnasien oder Berufskollegs vermehrt Erstspender ansprechen, in der Hoffnung, dass diese dann wiederkommen“, erklärt Wolfgang Nowoczin vom Blutspendedienst West.

 

Häufig kommen die Jugendlichen aber nicht zu einer zweiten oder dritten Spende, sondern belassen es beim Ausprobieren. Zwar gibt es nach der ersten Spende regelmäßig eine schriftliche Einladung zu den Spendeterminen, darauf reagiert allerdings nur ein geringer Teil der jungen Erwachsenen.

 

Zu den Erstspender gehört gestern Caroline Kemper (18) aus Allagen. „Es war heute das erste Mal, dass ich Blut gespendet habe“, erzählt sie. „Zum einen habe ich Blut gespendet, weil ich meine Blutgruppe wissen wollte, zum anderen natürlich um etwas Gutes zu tun“, nennt sie ihre Motivation.

 

Im gewohnten Umfeld sicher Spenden gehen

 

Die Schülerin der Stufe 12 freut es, dass der Blutspendedienst in das Gymnasium kommt, so könne man im gewohnten Umfeld das erste Mal spenden. „Die Ärzte waren total nett und witzig und ich würde auf jeden Fall wieder hin gehen.“

 

Schließlich ist das Blutspenden so einfach, wie Nowoczin erklärt. Mit zu bringen zur Erstspende ist lediglich der Personalausweis, für alle weiteren Schritte stehen die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur Verfügung. Auf einem Fragebogen müssen die Erstspender zunächst einige Angaben zur ihrer Krankenvorgeschichte oder zu Medikamenten, die sie einnehmen, machen. Anschließend wird der Hämoglobingehalt und die Temperatur der Spender gemessen: „Das ist nur ein kleiner Pikser im Finger oder im Ohr“, verspricht Helfer Nowoczin. Anschließend geht einer der Ärzte, das Team besteht ausschließlich aus Mitarbeitern des DRK-Zentrums in Hagen, den ausgefüllten Fragebogen mit dem Spender noch einmal durch und Unklarheiten werden gemeinsam besprochen. Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen und wenn alles in Ordnung ist, geht es mit einer speziellen Konserve ausgerüstet zur eigentlichen Spende.

 

Dabei werden jedes Mal 500 Milliliter Blut für die Konserve entnommen und zusätzlich müssen drei oder vier Laborröhrchen zum Testen des Bluts gefüllt werden. Anhand dieser Röhrchen können die Mitarbeiter des DRKs dann die Blutgruppe des Spenders bestimmen und auch verschiedene Infektionskrankheiten feststellen. Im Falle einer solchen Diagnose wird dann sofort der Spender selber oder der Hausarzt benachrichtigt.

 

Rund einen Monat nach der Blutspende bekommen die Erstspender außerdem dann ihren Spenderausweis zugeschickt. In diesem sind das Datum der ersten Spende, die Blutgruppe und der Rhesusfaktor notiert. Dieser Ausweis muss ab dann zu jeder weiteren Spende mitgebracht werden.

 

Insgesamt können Frauen bis zu fünf und Männer sogar bis zu sechs mal im Jahr Blutspenden gehen. Voraussetzung ist, dass immer ein Abstand von 56 Tagen zwischen den einzelnen Spenden liegt.

 

„Angebot wird gut wahrgenommen“

 

Damit die Schüler sich nach ihrer Spende noch etwas erholen konnten, bevor es wieder in den Unterricht ging, mussten sie noch einige Minuten auf ihren Tragen liegen bleiben und bekamen außerdem einen kleinen Imbiss zur Stärkung.

 

„Insgesamt wird das Angebot gut wahrgenommen“, freute sich Wolfgang Nowoczin über die große Spendebereitschaft der Gymnasiasten. Auffällig war auch, dass hier, entgegen dem Trend, ebenso viele Wiederhol- wie Erstspender den Mut fanden, ihr Blut für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen.


Donnerstag, 18. Februar 2010

Von: Sylvia Weber, 18.2.2010 WA





 

Termine

Chemie entdecken - Eltern experimentieren mit ihren Kindern (Stufe 5)

Sa., 11. Febr., 9.30 - 12.30 Uhr

Zeugniskonferenzen

Di., 7. Feb.

unterrichtsfrei

Info über Sek II für Stufe 9

Do. 9. Feb., 19 Uhr

Info-Tag FH Meschede

Do., 9. Febr., 9-16 Uhr

Zeugnisausgabe - Ende 1 . Schulhalbjahr

Fr., 10. Feb., 3. Std.

danach unterrichtsfrei




Terminkalender


Events zur Berufsorientierung


Gymnasium der Stadt Warstein
© 2012 - Impressum