Demokratie und Autobahn sorgen Höllenkönig Luzifer
Literaturkurs der Stufe 12 des Warsteiner Gymnasiums führt Theaterstück auf
Am 5. und 8. Juli um 19.30 Uhr – Freude über 500 Euro von Bürgerstiftung
Das Leben in der Hölle ist kein einfaches. Deshalb versucht Höllenkönig Luzifer sein Ansehen zu steigern. Er will es schaffen, wieder Furcht und Schrecken zu verbreiten. Doch er benötigt eine Demokratie und eine Autobahn, um sein Reich wieder ins rechte Licht zu rücken. Ziemlich ungewöhnlich für eine Hölle und doch ein mit Humor gefülltes Stück, das der Literaturkurs der Stufe 12 des Warsteiner Gymnasiums in der nächsten Woche am Montag, 5. Juli, und Donnerstag, 8. Juli, jeweils um 19.30 Uhr aufführt.
Regie des auf aktuellen politischen Themen basierenden Schauspiels führen die Lehrerinnen Miriam Degenhardt und Christina Lenz, die selbst mit großer Begeisterung hinter der Höllenschar stehen. „Es waren bis jetzt sehr intensive Proben, wobei es wirklich schwer war, in das Thema hinein zu finden. Aber am Ende wird es ganz großes Kino“, äußerte sich Miriam Degenhardt mit einer gewissen Vorfreude auf die Aufführungen, auf die man sich lange vorbereitet hat.
Die beiden Aufführungen „Luzifers Nöte mit der Demokratie und der Autobahn“ von Autor Rolf Stemmle am 5. und am 8. Juli im Forum des Warsteiner Gymnasiums werden von zwei komplett verschiedenen Besetzungen vorgetragen. Dabei betonte Miriam Degenhardt: „Es gibt keine erste und damit bessere Besetzung. Wir haben zwei richtig gute Gruppen.“ Aufgrund des großen Andrangs Anfang des Jahres beschloss man, die 30 Schülerinnen und Schüler per Zufall in zwei Gruppen aufzuteilen.
Große Unterstützung fand der Kurs der angehenden Abiturienten bei der Warsteiner Bürgerstiftung, die sich mit 500 Euro für Bühnenbild und weitere Utensilien beteiligte. Die Vertreter der Stiftung Volker Simon, Stephan Buschhoff und Dr. Josef Leßmann machten sich bereits ein Bild von den Künsten der Schüler und der Aufführung und erklärten zur Spende: „Es ist Sinn der Bürgerstiftung kulturelle Arbeit und die Jugendarbeit zu unterstützen. Dies ist wichtig für eine Kommune wie Warstein. Wir haben auch andere ähnliche Projekte unterstützt und sind der Meinung, dass dieses Stück genau unserer Zielrichtung entspricht.“













