Erst wird geschnuppert, dann erzählt
Was genau macht eigentlich eine Physiotherapeutin? Was ein Reporter? Und welche Beschäftigungsmöglichkeiten bietet die Warsteiner Brauerei? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen konnten am Warsteiner Gymnasium Schüler von ihren Kollegen aus der zehnten Klasse erfahren.
Denn beim „Markt der Möglichkeiten” präsentierten diese, welche Erfahrungen sie in ihren kürzlich absolvierten Betriebspraktika sammeln konnten.
Rappelvoll war es im Forum der Warsteiner Lehranstalt. Zwischen den langen Tischreihen, an denen die Zehntklässler ihre Praktikumsergebnisse präsentierten, schlängelten sich jede Menge jüngere Mitschüler, die an den kürzlich im Rahmen des zweiwöchigen Praktikums erworbenen Erfahrungen teilhaben wollten.
Rundum positives Fazit
Knapp 80 Zehntklässler waren hierbei in heimischen Firmen, Agenturen, Redaktionen und sogar Grundschulen unterwegs. Das Fazit der Schüler fällt laut Lehrer Bernd Belecke rundum positiv aus. „Wenn sie gefordert und praktisch mit eingebunden werden, empfinden sie das immer als sehr zufriedenstellend”, so Belecke. Beweis dafür bildeten auch die vielen Schautafeln, Modelle und Praktikumsmappen, die die Zehntklässler mit viel Liebe fürs Detail erstellt haben.
Knapp die Hälfte schaue bei der Praktikumsauswahl ganz gezielt, ob dies ein Tätigkeitsfeld für sie sein könnte, erläuterte Lehrer Belecke weiter und fügte hinzu: „Viele merken erst durch ein Praktikum, wie anspruchsvoll und stressig die Berufswelt ist.”












