August-Ausgabe erschienen:






Wir sind bestens vernetzt!


 

Erfahrungen im „Wunschbetrieb“

Nahim Daud absolvierte sein Praktikum im Autohaus Barkschat.

Julian Hillmer schaute zwei Wochen hinter die Kulissen von Harres-Metalldesign.

Ab Dienstag müssen Jungen und Mädchen der Stufe 10 des Gymnasiums wieder in die Schule - Zweiwöchiges Praktikum erlaubte Einblicke in die Arbeitswelt – „Markt der Möglichkeiten“

Zwei Wochen ist es her, dass die Schüler der Stufe 10 des Gymnasiums Warstein zuletzt die Schule besucht haben, denn in den letzten 14 Tagen stand das alljährliche Betriebspraktikum auf dem Programm. Durch die Praktika will das Gymnasium den Schülern einen Einblick in die Berufswelt ermöglichen und ihnen die Chance geben, Erfahrungen für ihr Leben nach der Schule zu sammeln. Jeder hatte die Möglichkeit seinen „Wunschbetrieb“ auszusuchen, bei dem er seine ersten Berufserfahrungen sammeln konnte.

 

Bereits vor Beginn des Praktikums haben die Schüler in der Schule einen Erwartungshorizont über Hoffnungen und Wünsche geschrieben. Dieser soll Teil der „Praktikumsmappen“ sein.

 

Zu den beliebtesten Plätzen der Jungen und Mädchen gehören beispielsweise das Krankenhaus und der Kindergarten. Doch wie jedes Jahr haben sich auch dieses Mal wieder ein paar Schüler für eher selten besuchte Praktikumsplätze entschieden.

 

Nahim Daud hat sein Betriebspraktikum beim Autohaus Barkschat absolviert. Matthäus Jedrzejczyk Mitarbeiter Barkschats meinte: „Praktikanten einzustellen ist an sich eine Leistung der Firma. Sie erhalten einen Einblick und sehen, wie das Berufsleben sein kann.“

 

Zehn Praktikanten beim Tierarzt

 

Bei dem Praktikum darf Nahim alle Arbeitsbereiche durchlaufen und Grundaufgaben zum Teil auch selbst erledigen. „Das macht mir viel Spaß“, erklärte Nahim.

 

Auch Lennart Sögtrop hatte viel Spaß in den 14 Tagen, in denen er in der Tierarzt Praxis Dr. Weber aushalf. „Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, da ich selber zwei Hunde habe und meine Schwester hier auch schon Erfahrungen als Praktikantin gesammelt hat“, schilderte Lennart seine Entscheidung für diesen Praktikumsplatz. „Neben Reinigungsaufgaben muss ich mich noch um die Tiere kümmern und die Patienten in die Behandlungszimmer bringen“, berichtete Lennart.

 

Neben Lennart absolvieren jedes Jahr etwa zehn weitere Schüler ihr Praktikum in der Tierarztpraxis. „Wir machen das, um die Jugendlichen zu unterstützen und sie reinschnuppern zu lassen“, erklärte Ulla Gottbrath, Angestellte der Praxis.

 

Tim Hölzemann verrichtete sein Praktikum bei Hard- und Software Akkermann in Suttrop. „Da ich dort schon seit einigen Jahren Kunde bin und ich mich für Computer interessiere, habe ich mich dort beworben“, erklärte Tim. „Es macht Spaß Computer einzurichten oder zusammenzubauen. Manchmal muss man auch Probleme beheben, über die man erst im Internet recherchieren muss.“

 

Im St. Antonius-Kindergarten in Allagen kümmert sich Kai Dettmer heute vorerst zum letzten Mal um die kleinen Kinder. „Mir macht der Umgang mit den Kindern Spaß und ich finde Pädagogik generell sehr interessant“, bestätigte er die Entscheidung für den Praktikumsplatz im Kindergarten.

 

Guter Schulabschluss zählt für Schüler

 

Hauptsächlich betreute er die Kinder. „Ich kann mir gut vorstellen, auch in Zukunft mit Kindern zu arbeiten“, sagte Kai..

 

Bei Harres-Metalldesign in Belecke, warf Julian Hillmer einen Blick hinter die Kulissen. Da er bereits vor dem Betriebspraktikum bei Harres gearbeitet hat und dieses ihm gut gefiel, war für ihn die Wahl des Betriebes ohne großes Überlegen klar. „Durch das Betriebspraktikum ist mir klar geworden, was man mit einem guten Schulabschluss erreichen kann“, fasste er zusammen.

 

Nach dem Praktikum müssen alle ihre Praktikumsberichte fertig stellen, in denen außer dem Erwartunghorizont auch Angaben zum Betrieb gemacht werden, die Haupttätigkeit beschrieben und über ein Schwerpunktthema ein ausführlicher Bericht verfasst werden soll. Zum Schluss schreiben die Schüler eine Reflexion über die 14 Tage, die dann mit dem Erwartungshorizont verglichen werden kann.

 

All diese Erfahrungen können die Praktikanten den neunten Klassen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Gymnasium mitteilen und ihnen Tipps bei der Betriebssuche geben.

 

Insgesamt haben alle Jugendlichen ihre Erfahrungen gesammelt und können auf ein erfolgreiches Praktikum zurückblicken. Auf die Frage, ob die Praktikanten sich wieder auf die Schule freuen oder lieber weiter in ihrem Betrieb arbeiten würden, gingen die Meinungen jedoch teilweise weit auseinander. So bleibt zu hoffen, dass das Praktikum so manchem half, seinen „Traumberuf“ zu finden.


Freitag, 12. Februar 2010

Von: Patrick Helle und Nico Schrewe-Fromm, Praktikanten in der Lokalredaktion des WA





 

Termine

Studienfahrt der Stufe 13

Sa. 11. bis

Fr. 17. Sept.

(Schottland)

BIO-AG

erstes Treffen

Di., 21. Sept.

7./8. Std.

Schüleraustausch Frankreich

Fr. 1. - Fr. 8. Okt.

Suchtprävention durch das Jugendamt

Mi. 6. Okt.

Ort: Forum

zum Terminkalender


Events zur Berufsorientierung

Login


Gymnasium der Stadt Warstein
© 2010 - Impressum