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Einen Tag leben wie zur Zeit Jesu - unsere Sechser erlebten eine Exkursion ins Bibeldorf

Die Schülerinnen und Schülere der Stufe 6 der Europaschule Gymnasium Warstein erlebten vor den Herbstferien eine Exkursion zum Bibeldorf in Rietberg. Zwei Teilnehmerinnen, Silja Budde und Liv Irländer, berichten.

"Auf der Hinfahrt wurde bereits viel gelacht und wir wussten da schon, dass es ein cooler Tag werden wird. Begleitet haben uns die jeweiligen Relilehrer.

In Rietberg angekommen, betrat jede Klasse für sich das Bibeldorf, bekam ihren eigenen Führer und los ging es. Zunächst schauten wir uns eine riesige Karte Israels in 3D an. Gewässer wie den Jordan, das Tote Meer und den See Genezareth sowie Städte wie Jericho, Jerusalem und Betlehem kannten wir ja schon aus unserem Religionsunterricht. Anschließend wurde uns gezeigt, wie damals die Häuser in Israel gebaut wurden. Dies lässt sich anhand archäologischer Funde rekonstruieren. Zu diesem Thema sahen wir uns auch einen Film an.

Die nächste Station war eine jüdische Kirche. Sie wird Synagoge genannt. Dort erfuhren wir, wie wir uns das religiöse Leben der Juden vorstellen können. So erfuhren wir zum Beispiel, dass gläubige Juden eine Kopfbedeckung namens Kippa in der Synagoge und auch im Alltag tragen. Auch lernten wir, wie fromme Juden den Sabbat feiern. Und wir konnten uns eine Thorarolle aus der Nähe anschauen. Das war besonders interessant, weil wir selbst im Unterricht schon Schriftrollen hergestellt und mit hebräischen Buchstaben beschriftet hatten.

Als nächstes haben wir uns angeguckt, wie die Häuser damals von innen aussahen. Wir waren uns alle einig, dass wir froh sind, heute zu leben. Wer möchte schon mit seiner ganzen Familie in einem einzigen Raum leben und schlafen? Und dann durften nachts auch noch die Tiere mit ins Haus.

Und dann hatten wir alle mächtig Hunger. Und wir hatten Glück. Es gab das leckerste Fladenbrot der Welt mit einem super Dip. Nachdem wir uns gestärkt hatten, kamen wir zu den Höhepunkten des Programms. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Die einen durften einen Hammer aus Holz bauen, die anderen haben ein Seil geflochten und die dritte Gruppe hat Kräutersalz gemacht. Mit all unseren Werken trafen wir uns in einem Nomadenzelt und stellten sie vor. Das Zelt war übrigens richtig gemütlich. Und da es aus dunklem Ziegenhaar hergestellt war, bot es den Menschen damals guten Schutz.

Danach haben wir selbst Mehl gemahlen. Dabei haben wir mal gemerkt, wie aufwendig es gewesen sein muss, jeden Tag Mehl zu mahlen und es dann noch zu sieben. Mit circa 250g Mehl sind wir dann wieder zur Schule gefahren. Mit diesem Mehl haben wir dann in der nächsten Woche Fladenbrote gebacken. Zum Glück konnten wir noch Mehl dazu kaufen. Denn um unsere ganze Klasse mit Fladenbrot zu versorgen, reichten 250 g nicht aus. Mit dem Kräutersalz aus dem Bibeldorf haben wir dann noch Kräuterquark selbst hergestellt. So konnten wir in der Schule ein köstliches Mahl wie zur Zeit Jesu genießen.

So bleibt uns nur noch eins zu sagen: Der Ausflug in das Bibeldorf hat uns allen sehr gut gefallen und wir haben viel über die Zeit, in der Jesus gelebt hat, gelernt."

Von Liv Irländer und Silja Budde (Klasse 6c).

 

Alle Fotos von zur Exkursion ins Bibeldorf ...

 

Fotos zur Nachbereitung der Exkursion im Unterricht ...

 

 


Freitag, 3. November 2017



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