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„Jungenberufe? Das ist Humbug!“

Mädchen schnuppern am Girls’ Day unter anderem bei Infineon und Brauerei in technische Ausbildungen

„In den Mädels steckt mehr Potenzial, als sie sich vorstellen können“, sagt Sylvia Dohmen, Ausbildungsleiterin von Infineon in Belecke. Am gestrigen Donnerstag lernten elf Mädchen dort am Girls’ Day Berufe rund um Elektronik und Mechanik kennen. Auch in anderen Warsteiner Betrieben konnten Schülerinnen typische Männerberufe kennenlernen.

Insgesamt 40 Auszubildende unterstützen die Firma Infineon. Beim Girls’ Day betreuten diese die elf Teilnehmerinnen, welche rund fünf Stunden die Ausbildungszweige der Firma kennenlernten. Nach einem Einführungsfilm ging es dann ans Praktische.

In zwei Gruppen aufgeteilt, löteten sie einen elektronischen Würfel, der auf Knopfdruck eine zufällige Augenzahl anzeigte. Auch einen würfelförmigen Anhänger aus Plexiglas stellten sie her, indem sie unter anderem feilten und bohrten. An der dritten Station setzten sie einen Monstertruck mit Salzwasser- und Elektrolytantrieb aus einem Baukasten zusammen. Dieser Antrieb funktioniert ohne Schadstoffe.

Nach der Arbeit dann das Vergnügen: Zum gemeinsamen Mittagessen ging es in die Kantine. „Mädchenberufe, Jungenberufe, das ist Humbug!“, so Sylvia Dohmen, die dafür warb, dass Mädchen sich an technischen Berufen ausprobieren. Das Interesse der Mädchen an technischen Berufen ist auf jeden Fall vorhanden: Etlichen Schülerinnen musste Sylvia Dohmen absagen, da alle Plätze belegt waren. Viele junge Mädchen, die sich bei Infineon diese Berufe in einem Praktikum angeschaut haben, waren so begeistert, dass sie sich für eine entsprechende Ausbildung entschieden haben. Mit einem positiven Feedback der elf Mädchen wurde der Girlsday 2018 bei Infineon beendet.

 

Auch die Brauerei öffnete ihre Türen am Girls’ Day. 14 Mädchen aus den Klassen 5 bis 9 aus sechs Schulen kamen, um in verschiedene Berufsfelder hinein zu schnuppern. Bereits zum 16. Mal lud das Familienunternehmen dazu ein. Nach der Brauereibesichtigung mit dem Besucherzug wurden die Mädchen in drei Gruppen aufgeteilt, in denen sie in Begleitung von Auszubildenden nach der Begrüßung durch Wilfried Bitter, Ausbildungsleiter Technik der Warsteiner Brauerei, in verschiedene Aktionswelten gingen: Versuchsbrauerei, Informatik und Elektronik.

Im Malzlabor erforschten die Mädchen alle Rohstoffe, die zur Bierherstellung notwendig sind, rochen an ihnen und probierten einige auch. In der Aktionswelt Elektronik war Geduld und ein ruhiges Händchen gefragt, als ein „Heißer Draht“- Spiel zusammengelötet wurde. In der IT-Abteilung wurden die Grundlagen des Programmierens erläutert. Zum Mittag stärkten sie sich wieder in der Kantine der Brauerei.


Freitag, 27. April 2018



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