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Reifezeugnis: Abiturienten des Europagymnasiums Warstein verabschiedet

Sind stolz, dass sie nach zwölf Jahren Schule das Reifezeugnis bekommen: Die Abiturienten des Europagymnasiums Warstein.

Besondere Leistungen: Für den Nobelpreis reichte es nicht, trotzdem stachen sie mit besonderen Leistungen aus ihrem Jahrgang hervor. Für das beste Abitur (1,0) wurde Johann Köhne ausgezeichnet. Für ihre außergewöhnlichen Leistungen erhielten Julian Hauda (Chemie), Patrick Baronowsky (Physik) und Janna Kaiser (Philosophie) Präsente.

66 Schüler erhalten am Europagymnasium ihr Reifezeugnis. Bürgermeister Thomas Schöne wünschte den Abiturienten Frieden, Freiheit und Wohlstand.

Abistokratie: Der Adel geht, der Pöbel bleibt.“ – Mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein verabschiedete sich die diesjährige Abiturientia des Warsteiner Europagymnasiums mit ihrem Abiturmotto. Dass am Ende aber vielmehr als der Pöbel blieb, nämlich tolle Erinnerungen, Freundschaften und Erfahrungen, das bewiesen sie im Rahmen ihrer Entlassfeier im Forum des Gymnasiums.

Schulleiter Bernd Belecke war der erste der Redner, der sich des Mottos annahm und jener, der die Abistokraten mit dem Abitur adeln durfte: „Ich sehe strahlende Freude und berechtigten Stolz.“ In vier Klassen, so Belecke, seien die diesjährigen Abiturienten in ihr Schulleben am Gymnasium gestartet, hätten manche Herausforderungen und Schwierigkeiten erlebt. Heute, mit dem Abiturzeugnis in der Hand, seien sie überzeugende Botschafter der Schule: „Ich hoffe, dass ihr gespürt habt, dass ihr uns wichtig wart und wichtig seid.“ Das Abitur sei eine wertvolle Eintrittskarte in die Welt.

Eine Welt, so schloss sich Bürgermeister Thomas Schöne an, die in den vergangenen Jahren voller politischer Wandlungen steckte und noch immer steckt: „Ihr sollt euch sorgenvoll, aber auch mit Zuversicht Europa zuwenden.“ So passte es auch, dass es der erste Abiturjahrgang war, der seine Reifeprüfung am neubenannten Europagymnasium ablegte. Frieden, Freiheit und Wohlstand wünschte Schöne den Abiturienten, den europäischen Gedanken sollen sie pflegen: „Dieser Welt müsst ihr euch stellen.“

Neue Welt eröffnet sich Abiturienten

Gelebte Völkerverständigung sei auch Aufgabe der jungen Erwachsenen in einer Welt der Globalisierung und Digitalisierung, um Maßstäbe der europäischen Zusammenarbeit zu setzen: „Und vergesst eure Heimat nicht.“ Denn nun öffne sich den Abiturienten eine ganz neue Welt – ob Ausbildung, Studium oder ein anderer Weg.

Nicht nur gratulieren und loben, sondern auch mahnen wollte Thorsten Kosfeld als Vertreter der Elternpflegschaft: „Adel verpflichtet.“ Er wünschte dem Abschlussjahrgang, klug und stark zu sein, aber trotz des Mottos „der Klügere gibt nach“ nicht immer nachzugeben: „Denn sonst regieren die Dummen die Welt.“ Dass, so Kosfeld, sei international und national bereits zu beobachten. Mit einem Augenzwinkern und „darauf möchte ich nicht weiter herum-trumpeln“ wandte er sich wieder den 66 Abiturienten zu: „Erinnert euch an eure Wurzeln und pflegt sie, haltet Kontakt. Ich freue mich auf ein Wiedersehen.“

Ein Wiedersehen gab es schon am Samstagmorgen für die Abiturienten mit den beiden Schülersprechern Nick Hohmann und Joel Krischer, die gar märchenhaft an ihre Zeit mit den Abiturienten erinnerten, vom Schloss Schoren und düsteren Gestalten des Kollegiums berichteten. Und beim geheimnisvollen Rapunzelturm, dem Versteck des großen Wissens, musste Stufenleiter Jan Harlaß herhalten: „Jan, dein Haar lass herunter.“

Anna Ptaszek und Mona Kaiser als Stufensprecher erinnerten an die Abifahrt in den Hauptstadtdschungel Berlin, an Klausuren, Tränen, Alkohol und Verzweiflung. An heruntergefallene Tafeln, Schneestürme im Sommer, endlose Buswartezeiten. Wo die Abiturienten des Europagymnasiums in Zukunft landen, das war den beiden längst klar: „Direktoren, Professoren, Bürgermeister, Nobelpreisträger. Wir sind die baldigen Herrscher der ganzen Welt.“

Die Abiturienten

Die Abschlusszeugnisse erhielten: Lena Albrecht, Elwin Becker, Sophia Hohlfeld, Janna Kaiser, Lea Köster, Sarah Mues, Neslisah Özcinar (Suttrop), Leonie Bamberg, Jan Becker, Alina Bräutigam, Marie-Luise Dicke, Sophie Eßfeld, Fabian Fleige, Lilli Friese, Peter Göke, Jannik Göpfert, Julian Hauda, Denise Kaczmarek, Mona Kaiser, Linda Klein, Claudia Köhler, Johann Köhne, Anika Korf, Jana Korf, Tom Kremer, Lena Menke, Eleonora Pensestadler, Friederike Radüge, Dominik Ramme, Sophia Raulf, Alina Rempel, Sophia Ruhnau, Simon Rüther, Nils Schmidt, Laura Schneider, Carlo Severin, Hannah Sprenger, Celine Stratmann, Jasper Teutenberg, Hendrik Thomberg, Magnus Thomberg, Marie-Christine Voss (Warstein), Patrick Baronowsky, Karina Gemperle, Laura Kühle, Pia-Sofie Vitt (Hirschberg), Judith Beele (Sichtigvor), Felix Bomkamp, Debora Döben, Nick Grewe, Fiona Pikorz, Darleen Schäfers, Christopher Schröder, Maik Wagner (Belecke), Franziska Brüggemann, Moritz Freiböhle, Jonathan Schulte (Niederbergheim), Jana-Marie Cordes, Felix Schulz (Waldhausen), Marvin Hösler, Annika Licht, Jonathan Moersener, Anna Ptaszek, Laura Schreier, Gina Wagner (Allagen), Lea Winning (Mülheim). 


Montag, 9. Juli 2018
Von: Alexander Lange, Westfalenpost, 09.07.2018



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