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Warsteins Abiturienten legen Theaterstück neu auf

Kulturabend Abiturjahrgang Gymnasium Warstein

Kulturabend Abiturjahrgang Gymnasium Warstein, links Initiator Benedikt Laumann, rechts Jannik Göpfert

Bei Kulturabend am Europa-Gymnasium Warstein bringnen die Abiturienten ein Theaterstück auf Klasse 5 auf die Bühne – in ganz neuer Interpretation.

Ein Zelt steht zwischen zwei Stuhlblöcken. Bei dem dichten Kunstnebel im Forum des Europa-Gymnasiums Warstein lässt es erst nach einigem Augenblinzeln seine dunkelblaue Farbe erahnen. Direkt vor der Bühne: Drei Gestalten mit großen Pappkartons vor ihren Gesichtern. Lauter Fragezeichen in den Gesichtern der Zuschauer des Kulturabends der Abiturientia ob der kuriosen Requisiten und regungslosen Paket-Träger bereits vor Beginn des eigentlichen Programms.

 „Willkommen zum Theaterstück der Klasse 5b“, schallt es dann durch das Forum, ein Beamer strahlt die sieben Jahre jüngeren Ichs der heutigen Abiturienten an die Wand. Parallel steigt der Abschlussjahrgang selbst ins Theatergeschehen ein und von Minute zu Minute, die verstreicht, wird deutlicher: Es ist kein gewöhnlicher Kulturabend im Gymnasium, vielmehr ein Wiederaufleben eines Theaterstücks, mit dem sich nun – sieben Jahre später – der Kreis des Schulalltags schließen soll.

Bunte Gruppe sucht einen Schatz

„Dynamit – re-exploded“ wurde der Abend so auch treffend überschrieben,die Handlung des sieben Jahre alten Theaterstücks erneut aufgegriffen. Denn wieder will eine Gruppe aus bunten Charakteren – darunter Zauberin Luna (Neslisah Ceczinar), der Boss der Truppe (Jannik Göpfert) und die Müllmänner (Laura Kühle und Wiebke Fabry) – den Goldschatz für sich erobern, der ihnen schon vor sieben Jahren durch die sprichwörtlichen Lappen ging. Mit dem Unterschied, dass nun neue Geschmacksrichtungen von Zigaretten die Gruppenmitglieder für die Schatzsuche motivieren sollen, Knoblauch die Zauberkraft von Luna vermindert, gleichzeitig aber Kraftquelle für die anderen ist.

Und die benötigen die Charaktere dringend: Bei einem Abstecher in die Kanalisation, wo sie auf sogenannte Fäkalientaucher treffen, sollen die verbliebenen zwei Knoblauchzehen über das Leben von zwei der übrigen drei Charaktere entscheiden.

Stufeninterne Witzeleien und verwickelte Handlung

Wer am Leben bleibt und weiter nach dem Gold suchen kann? Bleibt zwischen stufeninternen, eingebauten Witzeleien und verwickelten Handlungssträngen offen. „Wir mussten uns ja als Option lassen, dass wir uns in sieben Jahren wieder hier zum Theater treffen können“, lachen die Schauspieler.

Und mit ihnen ein besonderer Regisseur: Benedikt Laumann (Abi 2011) hatte bereits damals für die 5b jenes Stück geschrieben, das am Kulturabend zurück in Erinnerung des Publikums gerufen wurde. Und dachte trotz Schauspielausbildung in London vor einigen Monaten zurück an seine ehemaligen Schützlinge: „Ich habe dann nach den sieben Jahren Kontakt zu Jannik Göpfert aufgenommen – den hatte ich ja auch zuletzt mit zehn Jahren gesehen“, berichtete Laumann von dem besonderen Wiedersehen.

Nur zwei Wochen Probezeit

Schnell war das Drehbuch geschrieben, gerade einmal zwei Wochen vor der Aufführung begannen die Proben. „Das war für mich deshalb eine sehr emotionales Theaterprojekt. Die Leute jetzt alle wieder zu treffen, war schon toll.“ Über die Uraufführung seines umgeschriebenen Stücks resümierte er anschließend vor dem Publikum „Small Village, Big Art“, bevor das Programm mit Musik- und Wort-Beiträgen der Schüler gemütlich auslief.


Dienstag, 3. Juli 2018
Von: Elisa Sobkowiak, Westfalenpost, 3.7.18



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